Zeitmanagement Tipps – Milchmädchen-Rechnungen des Zeit-Managements

„Wenn Sie zu wenig Zeit haben, stehen Sie doch einfach Morgens eine halbe Stunde früher auf!“, wird da oft geraten. Was sind denn das für Zeitmanagement Methoden?

Ich persönlich bin froh, dass ich es mir heute leisten kann, zunächst auszuschlafen, bevor ich mich an mein Tagwerk begebe.
So stelle ich sicher, dass ich ausgeruht und voller Tatendrang zu Werke gehen kann.

Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, da ich meinen völlig übermüdeten Körper mitten in der Nacht aus dem Bett schälen musste, um dann einer Tätigkeit nachzugehen, die ich abgrundtief hasste. (Ich war Bankkaufmann.)

Heute verdiene ich mein Geld mit dem, was mir am meisten Spass macht und das ist nicht nur eine Sache, sonst wäre es schon wieder langweilig.  Jedenfalls tue ich es den ganzen Tag, vom Aufwachen bis kurz vor dem Schlafen gehen, und natürlich tue ich es gerne. – Niemand muss mich dazu zwingen.

Unterbrochen werde ich dabei nur vom Einnehmen meiner Mahlzeiten, sportlicher Betätigung und einem ausgiebigen Mittagsschläfchen.

Wenn ich eine halbe Stunde früher aufstehen würde, hätte das nur 2 Dinge zur Folge: Erstens wäre ich Abends mindestens eine Stunde früher müde und zweitens hätte ich den ganzen Tag weniger Energie.

Mein Körper ist keine Maschine! Er ist mal mehr und mal weniger fit, hat manchmal mit Viren zu kämpfen und manchmal ist alles in totaler Ballance. Deshalb werde ich manchmal schon um 7 wach, aber manchmal eben auch erst um 9.

Da lasse ich mir doch von keinem Wecker rein pfuschen, einem Ding, das nur eins kann: Um eine bestimmte Uhrzeit Krach machen.

Von den genannten notwendigen Unterbrechungen abgesehen, arbeite ich dann immer bis 23:00 oder gar 0:00 Nachts.
Danach nimmt sich mein Körper den Schlaf, den er braucht. Was er ganz bestimmt nicht braucht, ist ein Wecker!

Von Ausnahmen, die die Regel nur bestätigen, mal abgesehen …

Wie ist Ihre Meinung dazu? Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Artikel-VÖ: 13.12.2014, 10:38