Wollen Sie wirklich, dass es Ihnen besser geht? Wollen Sie Ihr Leben ändern?

Wir leben im Zeitalter des Coachings und der Persönlichkeitsentwicklung. Es war niemals einfacher, „keinen mehr an der Waffel“ zu haben!

Nie gab es mehr Coaches, nie gab es mehr Leute, die sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Meditation, „Pick Up“, Erfolg, Hypnose, dem Auflösen von Glaubenssätzen, usw. beschäftigt haben. Diese Entwicklung ist extrem positiv und auch ich selbst habe davon ungeheuer profitiert.

Trotzdem gibt es Menschen, die diese Entwicklung konsequent nicht mit machen! Und das, obwohl sie unter einem erheblichen Leidensdruck stehen.

Probleme? Ja! Lösung? Nö!

Sie haben Probleme, ja! Große Probleme sogar. Sie leiden täglich, stündlich und minütlich. Sie würden alles tun, um dieses Leiden zu beenden – sagen sie. Aber – wer sie aufmerksam beobachtet, der sieht: Eigentlich tun sie nichts. Jedenfalls nichts, was Ihnen tatsächlich helfen könnte.

Man kann ihnen die Lösung für all ihre Probleme auf einem silbernen Tablett servieren, aber sie nehmen sie nicht an. Sie WOLLEN leiden. Natürlich geben sie das nicht zu. Sie machen sich ja selbst vor, dass sie ALLES tun würden, um ihr Leiden  zu beenden.

Warum aber tun sie dann immer nur NICHTS?

Komfortzone Opferrolle

Kann  das daran liegen, dass die Opfer-Rolle so bequem ist? Dass sie sich so sicher anfühlt?

Oder ist es eine Art Masochismus – die Freude am Schmerz und am Leid?

Ich hatte einen Bekannten, dem ging es sehr schlecht! Frisch getrennt, Frau weg, Kinder weg, kein Spaß mehr am Leben. Ich hatte gerade damit begonnen, mich selbst mit Persönlichkeitsentwicklung und Coaching zu beschäftigen.

Ich gab ihm ein Audio-Coaching-Programm, für das ich selbst mehrere 100 € bezahlt hatte und schwärmte in den höchsten Tönen davon, welche Vorteile ich daraus für mich ziehen konnte und welche Veränderung es bei mir bewirkt hatte.

Der Wahnsinn der Unterlassung

Nun müsste man doch mit gesundem Menschenverstand annehmen, dass er zumindest mal die ersten paar Minuten anhören würde, um zu testen, ob es ihm auch helfen konnte?

Aber alles, was er tat, war, 3 Stunden lang im Internet negative Statements zum Autor dieses Coaching-Programms zu sammeln und es mir schließlich ungehört zurück zu geben – nach etwa 6 Monaten. Ist das verrückt?

„Ich bin nicht therapierbar!“, sagte er trotzig! Was er damit wohl sagen wollte: Geh mir nicht auf die Nerven mit Deinem „estotherischen Scheiß“! (Dies ist keine reine Interpretation, sondern wurde an anderer Stelle von einer anderen Person in genau dieser Form geäußert, obwohl doch Coaching so gar nichts mit Esoterik zu tun hat!)

Pick your Peergroup!

Wenn man selbst noch in der mentalen Entwicklung steckt, sind solche Leute im Umfeld pures Gift!

Es gibt nichts kontraproduktiveres als ein Umfeld, das einem ständig erzählt, was alles nicht geht und warum die eigenen Pläne und Träume Blödsinn sind.

Wenn es sich bei diesem Umfeld um die eigene Familie handelt, verbitten Sie sich entsprechende Äußerungen und minimieren Sie den Kontakt soweit wie möglich. Wenn es sich um Freunde und Bekannte handelt, beenden Sie den Kontakt ganz einfach komplett!

Sie bestrafen dadurch ja niemanden (es wäre vermessen, das so zu sehen), sondern Sie entscheiden nur selbst, mit wem sie Umgang pflegen möchten und mit wem nicht. Ihre ehemaligen Freunde und Bekannten können sich ja auch neue Freunde und Bekannte suchen, die besser zu ihnen passen.

Keine Missionierung!

Sie brauchen auch nicht zu denken, dass Sie Leuten dieses Kalibers etwas Gutes tun könnten, wenn Sie sie auf Dinge aufmerksam machen, die ihr Leben positiv verändern könnten.

Denn: Was ein echter „Pflegefall“ ist, der will auch einer bleiben!

Nur derjenige, der seine mentale Störung erkennt und sich aus eigener Motivation heraus dafür entscheidet, diese zu beseitigen, ist letztendlich therapierbar.

Konzentrieren Sie sich also auf die Beseitigung ihrer eigenen Neurosen und nicht auf die anderer.

Das heißt nicht, dass sie den Anderen seinem sicheren Untergang überlassen sollen. Wenn er sie um Hilfe bittet, gewähren sie sie ihm, aber drängen sie sich nicht ungefragt auf, denn dann werfen Sie nur Perlen vor die Säue und machen sich selbst fertig dabei.

Man kann einer Person helfen zu gehen, aber man darf sie nicht tragen.

Wer nicht selbst laufen will, der muss eben sitzen bleiben, so einfach ist das.

Fazit: Arbeiten Sie an sich selbst

Wählen Sie also das Coaching Angebot aus, das am besten zu Ihnen passt und ihnen am ehesten zusagt und verabschieden Sie sich freundlich, aber bestimmt von jedem, der sie bremst oder ihnen im Weg steht.

Das ist keine Rücksichtslosigkeit, sondern reiner Selbstschutz. Die Ausübung ihres freien Willens.

Und sie nutzen sich selbst und auch Ihrer Umgebung am besten dann, wenn sie selbst glücklich und mit sich im Reinen sind.

So werden Sie zum Vorbild für andere und können durch dieses Vorbild am Ende vielleicht sogar ihren „pflegebedürftigen“ Ex-Freund oder Ex-Bekannten inspirieren.

Und wenn nicht, ist es ganz bestimmt nicht ihre Schuld.

Wie sehen Sie das? Hinterlassen Sie Ihren Kommentar …