Kreativität und Komfort

Woran erinnern Sie sich in Ihrem Leben? An die vielen Tage, die immer gleich verliefen? An die Routinen? Oder an die Extrem-Situationen, auch wenn sie unangenehm waren? Wo kamen Ihnen die besten Ideen?

Welche Veränderungen gab es in Ihrem Leben und wodurch wurden sie ausgelöst?

Wann haben diese Veränderungen statt gefunden? An einem Tag wie jedem anderen, als alles “normal” war oder gab ein herausragendes Ereignis den Ausschlag?

In welchen Situationen sind oder waren Sie kreativ? Wenn Ihnen etwas unter den Nägeln brannte oder wenn alles so lief wie immer. Wann haben Sie zuletzt Ihre Komfortzone verlassen?

Die Komfortzone hat etwas beruhigendes! Wir fühlen uns sicher, auch wenn es uns vielleicht nicht darin gefällt.

Auch ein gefangenes Tier hadert mit der Freiheit

Öffnet man den Käfig, schnuppert es verzagt und weiß nicht so Recht, ob es den Käfig verlassen soll, der ihm solange Sicherheit bot und Zuhause war.

Es weiß nicht, dass es eigentlich in die Freiheit gehört. Es hat nur eine Ahnung davon.

Vielleicht haben auch Sie eine Ahnung davon, dass da draussen mehr ist als Sie im Moment haben.

Aber Sie zögern damit, es auszuprobieren. Schließlich sind Sie ja in Sicherheit. Erst wenn eine Extremsituation eintritt, die Sie zum Handeln zwingt, handeln Sie auch. Ansonsten regiert der innere “Schweinehund”.

Wagen Sie kleine Abenteuer

Es geht aber nicht darum, Leib und Leben oder Haus und Hof zu riskieren! Seien Sie ruhig dankbar für das, was Sie schon haben und bewahren Sie es, wenn es gut ist.

Aber nehmen Sie kleine Veränderungen vor: Gehen Sie nicht immer den selben Weg. Halten Sie sich nicht immer an den selben Tagesablauf. Variieren Sie!

Probieren Sie neue Dinge aus. Hinterfragen Sie Ihre Glaubenssätze. Stimmt Ihr Weltbild? Sind die Dinge so, wie Sie denken?

Arbeiten Sie nicht immer am selben Ort, wenn Sie nicht müssen. Arbeiten Sie mal im Wald oder in einem Café! Ich selbst gehe regelmäßig ein mein “Freiluft-Büro”. Ich setze mich auf´s Fahrrad, fahre einfach los, und da, wo es mir am besten gefällt, packe ich meinen Klappstuhl und mein MacBook aus!

So kann ich im Grünen an meinen Lern-Programmen arbeiten, Sprachaufnahmen oder Videos schneiden, sogar Musik komponieren und arrangieren. Emails lesen und beantworten sowieso!

Das Leben ist ein Spiel!

Deshalb: Spielen Sie und nehmen Sie die Dinge nicht zu ernst! Wenn Sie Zweifel haben, ob Sie es tun oder lieber lassen sollten – tun Sie´s! Natürlich nur, wenn es nicht wirklich verrückt und gefährlich ist.

Malen Sie sich das Schlimmste aus, das passieren kann und fragen Sie sich dann: Wäre das wirklich so schlimm? Wäre es nicht viel schlimmer, wenn ich es nicht versuche und mir damit die Chance, etwas zu gewinnen in jedem Fall nehme?

Eins meiner Lieblings-Beispiele: Pick-Up!

Nein, nicht die Autos! “Pick-Up” ist ein etwas merkwürdiger Begriff für systematisches “Anbaggern”, um es mal salopp zu formulieren. Wird naturgemäß vor allem von Männern betrieben, gibt´s aber auch für Frauen.

Die Grundüberlegung: Wie nähere ich mich dem anderen Geschlecht in optimaler Weise an, auch wenn die Gelegenheit jetzt gerade nicht so besonders günstig erscheint?

Diese Frage beschäftigte mich ungemein, als ich 2007 nach 20 Jahren wieder Single war.

Wenn die Situation günstig war, konnte ich mitunter schon ganz gut “baggern”. Was aber, wenn das Objekt meiner Begierde auf der Strasse an mir vorbei lief? Wie fast alle nord-west-europäischen Männer konnte ich mich in solchen Situationen ziemlich verspannen. Zu sehr verspannen, um erfolgreich zu sein!

Die Süd- und Ost-Europäer haben es da bedeutend leichter. Vielleicht, weil sie schon früh von ihren Vätern und großen Brüdern gecoacht wurden, ich weiß es nicht. Jedenfalls müssen sich nord-west-europäische Männer in der Regel selbst aneignen, was Süd- und Ost-Europäer mit der Muttermilch aufsaugen.

Beim Pick-Up wird man immer wieder gezwungen, die Komfort-Zone zu verlassen. Ein gutes Training auch für andere Situationen. In den Pick-Up Communities erhält man auch hervorragende Unterstützung durch gleich Gesinnte und beschäftigt sich mit Fragen der Persönlichkeitsentwicklung im Allgemeinen. Und die freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit ist die Grundvoraussetzung für optimale Resultate in allen Lebensbereichen: Partnerschaft, allgemeine Lebensqualität und Geschäft.

Sie haben nur ein Leben

… und nicht ein Berufs- und noch ein Privatleben! Es gibt es keine Work-Life-Balance, sondern nur Balance! Werfen Sie alles, was diese Balance zerstört, aus Ihrem Leben raus: Arbeiten, die keinen Spaß machen, “Freunde” und Bekannte, die Sie ausbremsen und nicht zu Ihnen passen, Kunden, die gute Arbeit, aber nicht bezahlen wollen und die ganzen anderen Spaß-Bremsen da draussen.

Und verlassen Sie bei allem, was Sie tun, immer wieder Ihre Komfort-Zone! Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Wie ist Ihre Meinung dazu? Wann haben Sie zuletzt Ihre Komfortzone verlassen? Schreiben Sie einen Kommentar!