Weil der Mensch mehr ist, als die Summe seiner Organe

Ist der Mensch nur ein Bio-Roboter, oder ist er mehr als die Summe seiner Organe? Obwohl heutzutage kaum noch jemand letzteres bestreiten würde, ist es doch genau das, was Schulmediziner in aller Regel tun: Jeder kümmert sich nur um seinen Fachbereich und „doktort“ im wahrsten Sinne des Wortes an den jeweiligen Symptomen herum, anstatt der eigentlichen Ursache einer Krankheit auf den Grund zu gehen.

Kaum jemand mag über den Tellerrand hinaus schauen. Und warum nicht? Zu unbequem? Zu teuer? Keine Lust auf Weiterbildung?

Welcher Arzt interessiert sich eigentlich für seinen Patienten und nicht nur für sein einzelnes Symptom, das in seinen Fachbereich fällt?

Und wie kann er ernsthaft eine seriöse Therapie anbieten, wenn er die Zusammenhänge noch nicht einmal ansatzweise kennt oder kennen will?

Meine Meinung hierzu: Isoliert angewendete Schulmedizin, also ohne den Blick auf den Patienten als ganzes, ist einer der größten Irrtümer unserer Zeit und zudem hochgradig gefährlich!

Ein weiterer Negativ-Aspekt ist die Vergütung der Arbeit von Schulmedizinern nach ihrer erbrachten Dienstleistung, anstatt nach Resultat!
Mediziner werden nicht für ihren Heilungserfolg bezahlt, sondern für das, was sie gemacht haben, unabhängig davon, ob es richtig oder sinnvoll war, unabhängig davon, ob es Heilung brachte.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in ein Lebensmittel-Geschäft, um etwas einzukaufen. Der Verkäufer schaut Sie kurz an und sagt: „Sie brauchen 3 Zentner Kartoffeln, 20 Packungen Eier, 10 kg Rinderbraten und einen neuen Schnellkochtopf! Morgen kommen Sie wieder und dann schauen wir, was Sie noch alles brauchen!“

In diesem Geschäft bestimmen nicht Sie, was Sie kaufen möchten, sondern der Verkäufer bestimmt es.
Würden Sie alle Sachen kaufen, die der Verkäufer Ihnen andrehen will? Oder würden Sie sagen: „Moment mal, was bilden Sie sich überhaupt ein – ich sage Ihnen, was ich kaufen will und nicht umgekehrt!“
Obwohl dieses Szenario so eindeutig scheint und der Besitzer dieses Ladens sehr wahrscheinlich nicht lange am Markt bestehen könnte, ist es doch genau das, was täglich millionenfach in Arzt- und Zahnarztpraxen geschieht, die dabei bestens florieren: Nicht Sie bestimmen, was Sie kaufen möchten, sondern der Arzt bestimmt es.

„Sie brauchen dieses Medikament!“, „Sie brauchen jene Operation!“ Und immer verdient der Arzt. Seine Bezahlung erfolgt nicht nach Leistung oder Resultat, sondern ausschließlich nach seiner Handlung.
Er wird dafür bezahlt, was er tut, nicht dafür, was er leistet oder welchen Nutzen er bringt.
Niemand fragt danach, ob das, was er tut, sinnvoll und im Sinne des Patienten ist. Niemand überprüft den kurz-, mittel- oder langfristigen Erfolg.

Niemand fragt danach, ob die verordnete Therapie sinnvoll oder gar erfolgreich war. Wozu auch? Schließlich sind Ärzte unfehlbare „Halbgötter in weiß„, oder etwa doch nicht?

Tragen die Ärzte überhaupt eine Schuld, oder ist es das System?
„Jede zweite Klinik macht Miese“, ein Artikel der Tagesschau vom 20.11.2013, belegt, dass es trotz „Kaufzwang“ oft wohl doch nicht so rosig um die Finanzen bestellt ist:
http://www.tagesschau.de/inland/krankenhausbericht100.html
Darf man dem Arzt also vorwerfen, dass er einfach nur versucht, wirtschaftlich zu überleben, wenn er unnötige Behandlungen oder Operationen durchführt.
Ich glaube ja, denn es geht um die Gesundheit und das Leben des Patienten. Das ist kein einfaches Geschäft und nicht umsonst musste früher jeder Arzt den Eid des Hippokrates ablegen.

Wenn Sie jemand krankenhausreif schlägt, wird er zu Recht wegen Körperverletzung angeklagt. Wenn ein Arzt Sie sinnlos operiert, Ihnen also ein Skalpell in den Körper jagt und Sie einem Narkose-Risiko aussetzt, um sein Haus zu finanzieren oder ein Zahnarzt Ihre gesunden Zähne anbohrt, um seine neue Golfausrüstung zu bezahlen, passiert gar nichts. Aber ist das nicht ebenso Körperverletzung wie ein Schlag ins Gesicht? Oder noch schlimmer? Wie eine Messerattacke?

Waren Sie schon einmal Opfer einer falschen Diagnose, die Sie über Wochen beunruhigt hat? Hat Sie jemand in dieser Zeit psychologisch betreut oder hat sich der Arzt zumindest hinterher für die Seelenqualen und den Psychoterror entschuldigt, die er Ihnen leichtfertig bereitet hat?
Wusste der Arzt nicht, dass alleine schon die Angst vor einer Krankheit die Krankheit auslösen kann?
Wann wird die Schulmedizin bereit sein, das längst vorhandene Wissen über psychosomatische Zusammenhänge und ganzheitliches Denken in ihr Therapie-Angebot fest einzubeziehen?

Solange, bis sich das in der Szene etabliert hat, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich selbst seine Therapie zusammen zustellen, indem man sich seinen Schulmediziner sehr genau anschaut und überprüft, ob er über den Tellerrand hinausschaut und den Patienten als Ganzes betrachtet.

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Artikel vom 1.1.2014, 23:39