Jung und dynamisch – und trotzdem häufig krank?

(von Matthias Ernst Holzmann, www.isid.de, im März 2000, ergänzt im Dezember 2017)

Was viele Ärzte – auch Jahrzehnte nach der Erforschung dieses Mechanismus – nicht wissen (wollen).

Der Kopf macht`s ! – In einem wissenschaftlichen Versuch mit Ratten wurde herausgefunden, dass der Vorgang der Konditionierung nicht nur auf das Verhalten, sondern auch auf das Immunsystem wirkt!

Ratten trinken gerne Zuckerwasser. Im Versuch wurden dem Zuckerwasser 2 Substanzen beigemischt: Die erste verursachte Übelkeit, die zweite schwächte ihr Immunsystem!

Wie erwartet war den Ratten das vorher so geliebte Zuckerwasser bald zuwider. Die Übelkeit, die von der ersten Substanz ausgelöst wurde, bewirkte eine anhaltende Abneigung gegen Zuckerwasser auch ohne eben diese Übelkeit erregende Substanz. Die Konditionierung war in diesem Fall: Abneigung gegen Zuckerwasser.

Nicht zu erwarten war jedoch, dass die Ratten im weiteren Verlauf des Experimentes krank wurden und sogar starben, obwohl dem Zuckerwasser keinerlei Substanzen mehr beigemischt waren! Das bedeutet, dass auch die Schwächung des Immunsystems konditioniert wurde!

Der Geschmack des Zuckerwassers suggerierte dem Körper der Ratten auf geheimnisvolle Weise, dass die Aufnahme von Zuckerwasser das Immunsystem schwächt, obwohl nichts im Zuckerwasser dies mehr bewirken konnte. Ein rein gefühlsmäßiger Vorgang hatte also eine reale körperliche Schwächung und schließlich den Tod zur Folge!

Diese Erkenntnis hat weitreichende Konsequenzen: Wenn man bewusst oder unbewusst der Ansicht ist, dass man eine bestimmte Krankheit (schwaches Immunsystem) bekommt, wenn bestimmte Bedingungen (Zuckerwasser) erfüllt sind, dann wird man die Krankheit unter diesen Voraussetzungen auch bekommen, denn das Immunsystem ist entsprechend konditioniert!

Eine rein psychische Disposition erzeugt eine reale körperliche Krankheit und nicht bloß eine eingebildete!

Frage Dich immer, was diese Erkenntnis in Deinem persönlichen Fall bedeuten könnte.

Ich selbst war von Mitte 20 bis Mitte 30 fast immer erkältet. Alleine diese Erkenntnis hat mich geheilt. Keine Antibiotika, keine Nebenhöhlen-OP und keine andere glorreiche Idee der Schulmediziner mit ihrem eingeschränkten mechanistischen Weltbild.

Artikel VÖ 7.11.2013, 19:11