Fahrrad = Auto?

„Egal wie lang oder wie aufwändig ihr Film sein soll – bei uns zahlen Sie sich in jedem Fall nicht nur dumm, sondern auch noch dämlich! Denn unser 100-köpfiges Team aus unproduktiven Zeitverschwendern hat einen enormen Kapitalbedarf, um seine mangelnde Effektivität zu finanzieren.“

So etwas in der Art habe ich mit meiner vielleicht etwas zu blühenden Phantasie aus dem Website-Text eines anderen Anbieters für Erklärvideos heraus gelesen. Aber mal im Ernst: Warum sollte ein Kunde zig Leute für eine Arbeit bezahlen, die 2 oder 3 tun können?

Warum soll ich für ein animiertes Erklärvideo, in dem eine statische Figur nur 2 x blinzelt, genauso viel bezahlen wie für einen aufwändig produzierten Zeichentrickfilm mit 24 verschiedenen Zeichnungen pro Sekunde?

Mir fällt kein vernünftiger Grund dafür ein, Ihnen vielleicht?

Qualität ja, Verschwendung nein!

Ich bin der Letzte, der einem Unternehmer dazu raten würde, bei Investitionen an der Qualität zu sparen. Aber das Geld mit vollen Händen zum Fenster raus schmeißen für Dinge, die unnötig sind, muss man nun auch nicht.

Und zum Skript: Natürlich kann man über jedes Thema mit beliebig vielen Leuten beliebig lange diskuktieren, bis man mit 80 auf dem eigenen Bart steht. Aber muss man das? Muss man ein Filmskript für ein Erklärvideo von 1 Minute Länge wirklich im Team diskutieren?

Im Sinne einer Beschäftigungs-Therapie vielleicht. Im Sinne einer schnellen und effektiven Projekt-Umsetzung in der freien Wirtschaft sicher nicht. Viele Köche verderben nämlich bekanntermassen den Brei.

Armee oder schnelle Eingreiftruppe?

Es macht nur dann Sinn, viele Leute zu beschäftigen, wenn man einen aufwändigen Trickfilm in kurzer Zeit fertig stellen möchte. Dann braucht man nämlich viele Animationskünstler, die sich die Arbeit teilen. Einfache Animationen macht ein einzelner Künstler in wenigen Wochen.

Ihr Erklärvideo soll ja schließlich kein 90-minütiger Kinofilm für die ganze Familie werden, sondern die Vorzüge und Eigenschaften Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung auf den Punkt bringen. Und das möglichst jetzt gleich und nicht erst im nächsten Jahr.

Wichtig ist auch, das Sie – der Kunde – jederzeit die volle Kontrolle über den Produktionsprozess behalten und nicht am Ende mit einem fertigen Film „überrascht“ werden, der Ihnen gar nicht gefällt.

Schritt für Schritt – alles unter Kontrolle!

Die Produktion eines animierten Erklärvideos besteht aus einigen grundlegenden Schritten, die der Kunde sehr gut nachvollziehen und mitbestimmen kann.

Da wäre zunächst die Kernbotschaft, die er vermitteln möchte. Aus dieser Kernbotschaft entwickelt man den Sprecher-Text, der den Zuschauer durch den gesamten späteren Film führt und der die komplette Erklärung des Erklärvideos beinhalten muss.

Der Sprechertext ist eigentlich das Wichtigste am ganzen Film. Das Bild dazu unterstützt den Sprecher-Text nur.

Erst wenn der Sprecher-Text komplett fertig ist, beginnt man überhaupt mit dem visuellen Part. Wie soll nun die Trick-Figur aussehen, die das Ganze erklärt?  Ein Mann? Eine Frau? Irgendeine Phantasie-Figur oder ein Tier? Oder der Kunde selbst als Trick-Figur.

Was auch immer: Obwohl diese Fragestellung wesentlich für den ganzen visuellen Teil des Filmes ist, hält sich der Aufwand doch auch bis hier noch sehr in Grenzen im Vergleich zum kompletten Film.

Versuchen Sie in jedem Fall darauf hin zu wirken, dass Ihr Erklärvideo ebenso individuell wird wie Sie selbst!

Individualität statt Einfalt

In der Branche hat sich inzwischen eine unglaubliche Einfalt breit gemacht: Fast jedes Erklärvideo beginnt mit den Worten „Das ist Peter“ oder wie der Knilch auch immer heißen mag und dann beginnt irgendein böses Patsche-Händchen eifrig irgendwelche Dinge ins Bild hinein zu schieben und wieder hinaus.

Mal ehrlich: Wollen Sie das noch sehen oder glauben Sie, dass irgendjemand das noch sehen will? Und wollen Sie dafür wirklich viel Geld ausgeben?

Ich auch nicht! Gehen wir also davon aus, dass Sie sich für eine individuelle Lösung entscheiden, keine von der Stange!

Der Hauptdarsteller, die Umgebung

Z.B. könnten Sie selbst als Zeichentrick-Figur der Hauptdarsteller Ihres Erklärvideos sein. So haben wir es auch für unser eigenes „Erklärvideo-Erklärvideo“ entschieden. Der gelockte Kerl mit der großen Nase bin ich selbst – zumindest sah der Zeichner das so. 🙂

Wählen Sie auch die Umgebung, in der der Hauptdarsteller sich bewegen soll: Im einfachsten Fall gar keine. Der Akteur bewegt sich in einer neutralen Umgebung, sprich – vor einem weißen oder einfarbigen Hintergrund.

Das Story-Board

Nun wird mit dem Sprecher-Text, dem Hauptdarsteller und der Umgebung ein Story-Board erstellt, in dem Sie erkennen können, welche Szenen im späteren Film zu sehen sein werden, während der Sprecher spricht.

Die einzelnen Szenen sind als grob skizzierte Bilder zu sehen, die dem dazugehörigen Text-Abschnitt zugeordnet sind. So bekommen Sie schon eine recht genaue Vorstellung davon, wie der spätere Film aussehen wird und was genau wann passiert.

Die Animation

Erst jetzt beginnt der wirklich aufwändige Teil – die Animation. Erst ab hier „verlieren“ Sie wirklich die Kontrolle über den Produktions-Prozess, aber ab hier kann es eigentlich auch keine Überraschungen mehr geben, jedenfalls keine unangenehmen.

Zur Sicherheit können Sie aber trotzdem die einzelnen animierten Szenen jeweils nach deren Fertigstellung bekommen, wenn Sie das möchten.

Die Montage

Im letzten Schritte werden dann diese einzelnen Szenen zum kompletten Film zusammengesetzt und mit dem Ton synchronisiert.

Fazit

Die Produktion eines animierten Erklärvideos ist aufwändig – mal mehr und mal weniger, aber übersichtlich. Es gibt keine Geheimnisse und es muss keine bösen Überraschungen geben. Entscheiden Sie sich unbedingt für Qualität, aber werfen Sie nicht unnötig Geld zum Fenster raus!

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