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[powerpress] Der mögliche Traum – Personal-Coaching-Programm in 10 Kapiteln.Der mögliche Traum

In der Podcast-Folge Nr.13 schenke ich Ihnen das erste Kapitel:

01.) MEINE SITUATION UND DIE ANDEREN

Eines Morgens erwachte ich mit unguten Gefühlen. Ich wälzte mich im Halbschlaf, dachte oder träumte, ich weiß nicht mehr, was ich dachte und was ich träumte. Aber ich erinnere mich an die Fragen und die Sorgen, die meine Unruhe verursacht hatten.

Wie lange war es schon her, dass ich die Schule verlassen hatte? Was hatte ich aus meinem Leben gemacht in den letzten Jahren? Zweifel, Beklommenheit, schlechte Träume, quälende Fragen, Zukunftsangst. Ein leidenschaftsloses Leben in der “Komfort-Zone”.

Geringes Selbstwertgefühl, einschränkende Glaubenssätze, geht nicht, weil …, kann ich nicht, weil …, kann nicht funktionieren, weil … oder vielleicht doch? Wo waren meine Träume geblieben? Was würde sein, wenn ich so weitermachte? Wie würde ich mich eines Tages fühlen, wenn ich jetzt nicht endlich aus meinem Dämmerschlaf erwachen und mein Leben bewusst und nach meinen Wünschen und Vorstellungen gestalten würde statt nach den realen oder vermeintlichen Erwartungen anderer?

Für einen steinzeitlichen Jäger, der in einer Gruppe von 10-20 Mitgliedern durch die Wildnis zog und ums Überleben kämpfte, mag es noch lebensnotwendig gewesen sein, was die anderen von ihm dachten. Für uns heute geht es aber erstens nicht mehr um Leben und Tod, wenn die Nachbarn schlechtes über uns denken oder uns verstoßen (meistens jedenfalls) und zweitens sind wir seither ein paar mehr geworden, haben viel weniger Kontakt zueinander und können uns deshalb mangels Informationen aus erster Hand sowieso kein verlässliches Urteil mehr übereinander bilden.

Will heißen: Die Leute denken so oder so, was sie wollen und außerdem “die Leute” gibt es überhaupt nicht – jeder denkt etwas anderes, macht sich sein eigenes Bild, erzählt sich seine eigene Geschichte über Dich und die Welt. Es macht also keinen Sinn, diese Geschichte irgendwie beeinflussen zu wollen oder auch nur zu glauben, dass man es kann. Du kannst nur für Dich selbst und ? Deine nächsten Angehörigen authentisch sein, den anderen fehlen die notwendigen Informationen, um sich wirklich ein Urteil über Dich bilden zu können, also entspann Dich.

Viel wichtiger ist es, dass Du Dich auf Dich selbst konzentrierst und Dir selbst treu bist. Denn andere kannst Du vielleicht noch bescheißen, Dich selbst aber niemals. Zunächst mal musst Du natürlich herausfinden, wer Du überhaupt bist, was Du wirklich willst und warum. Du musst zuerst Deine Persönlichkeit entwickeln, indem Du Dich selbst findest und dann musst Du das, was Du gefunden hast, verteidigen und dazu stehen, auch wenn Du Dir Weiterentwicklung und beständiges Hinterfragen Deiner selbst nicht nur zugestehst, sondern sogar als Pflichtprogramm auferlegst.

Solange Du als ein sich selbst bemitleidendes Häufchen Elend dastehst, das kein Rückgrat, keine eigene Meinung und kein Selbstvertrauen hat, hast Du keine Grundlage, eine tiefgreifende Veränderung an Dir herbeizuführen, aber keine Angst:

Du bist nur einen Sekunden-Bruchteil davon entfernt, denn alles, was Du brauchst ist folgendes:

1. Die Erkenntnis, dass die Form Deiner jetzigen Existenz indiskutabel oder zumindest verbesserungswürdig ist und definitiv beendet werden muss und

2. den festen, unumstößlichen Willen, diese Veränderung nicht morgen, nicht übermorgen und schon gar nicht irgendwann, sondern JETZT einzuleiten.

Nur wenn Du diese Entscheidung JETZT triffst, bist Du wirklich bereit für einen radikalen Wechsel, für eine Kehrtwende, für den Moment, der Dein Leben für immer verändert. Es ist natürlich Blödsinn, wenn einem jemand erzählt, dass man ALLES erreichen kann, wenn man nur will.

Ich werde es beispielsweise niemals schaffen, eine Kniebeuge mit 1000 kg Zusatzgewicht zu machen, ohne mich dabei irgend eines Zauber-Tricks zu bedienen und ich werde es ferner niemals schaffen, 120 Stundenkilometer schnell zu laufen wie ein Gepard. Ich werde mich niemals ohne technische Hilfsmittel wie ein Vogel in die Lüfte erheben, was ich besonders schade finde.

Aber sehr viele Dinge, die wir für genauso unmöglich halten, sind nur deshalb unmöglich, weil wir nicht daran glauben. Oder weil wir nicht genügend Selbstbewusstsein besitzen und uns, tief in unserem Inneren, für minderwertig halten, obwohl wir nach außen hin den Coolen mimen!

Nur wer das erkennt – wer sich fragt, ob ein bestimmtes Vorhaben WIRKLICH unmöglich ist oder ob es sich nur um eine Geschichte handelt, die man sich selbst erzählt – nur der ist in der Lage, sich tatsächlich dramatisch zu verbessern.

Unsere größten Hinderer sind nämlich niemals die anderen – es sind immer wir selbst. Nur das, was wir selbst über uns glauben, hält uns wirklich zurück – oder bringt uns voran. Hast Du nicht auch schon oft gedacht: Dieser blöde Kerl da – eigentlich bin ich viel besser als er, aber er macht diese Karriere. Weißt Du, warum er sie macht und nicht Du? Bestimmt nicht, weil er so blöd ist. Sondern weil er dieses Ziel hatte und es durchgezogen hat und sich nicht davon abbringen ließ.

Wäre er so wie Du, dann hätte keiner von Euch die Karriere gemacht, also sei froh, dass wenigstens er es – bis jetzt – zu etwas gebracht hat. Und sei weiterhin froh: Auch Du kannst es jetzt schaffen. Wenn Du Deine alten Muster ablegst und Dir neue Standards schaffst. “Geht nicht, gibt´s nicht”, “Was nicht passt, wird passend gemacht”. Sprüche, die wir alle kennen, aber wir sollten auch mal genauer darüber nachdenken, was sie uns eigentlich sagen wollen und sie beherzigen.

Einige wenden ein: Werden wir nicht eine Gesellschaft von Egoisten, wenn jeder nur an sich denkt und alles aus sich herausholt? Werden die anderen dann nicht untergebuttert und die Schwachen bleiben auf der Strecke? Völliger Blödsinn: Die Welt wird besser, wenn jeder das Optimum aus sich heraus holt. Viel, viel besser! Überleg mal: Der Kommunismus ist in weiten Teilen der Welt untergegangen. Und warum? Wenn jeder das Gleiche bekommt, egal wie viel er arbeitet, egal wie innovativ seine Ideen sind.

Welchen Anreiz soll jemand bitte schön unter diesen Bedingungen haben, auch nur irgendetwas zu unternehmen? Und was kommt dabei heraus, wenn keiner mehr etwas unternimmt? Ein zähe Masse von Individuen, die nichts auf die Beine stellt, nichts leistet und auch keine Motivation dazu hat. Um es einfach zu sagen: Keiner, der leckeres Essen herstellt, das Du Dir schmecken lassen kannst. Keiner, der die schöne Stereoanlage oder den mp3-Player baut, auf der Du Dir gerade dieses Hörbuch anhörst, um Dein Leben hoffentlich gleich dramatisch zu verbessern. Stattdessen nur unproduktive, unmotivierte Figuren, die nichts zu Stande bringen und natürlich obendrein auch keinen Spaß daran haben.

Damit sind wir auch beim nächsten Punkt angelangt: Motivation. Muss Arbeit, muss Leistung bitter schmecken, eine Qual sein? Aber nein, ganz im Gegenteil: Wenn man sich quält und abmüht, erreicht man in der Regel gar nichts, außer vielleicht dass man krank wird. Alle großen Leistungen in der Menschheitsgeschichte haben ihren Ursprung in Besessenheit und Begeisterung. Thomas A. Edison, Albert Einstein, die Brüder Wright, Steve Jobs und 1000 andere geniale Köpfe, die Weltgeschichte geschrieben und unser aller Lebensstandard verbessert haben, waren besessen, von dem, was sie taten. Ohne Besessenheit und Begeisterung kann es keine großartigen Leistungen und auch keinen Spaß geben, weil das Unterbewusstsein permanent am Boykottieren ist.

Ich war früher Bänker, wahrscheinlich einer der schlechtesten Bänker aller Zeiten. Warum? Weil mich die ganze Materie nicht nur nicht interessiert, sondern im Gegenteil angewidert hat. Ich wollte Sänger werden, hatte aber schon Familie und musste unseren Lebensunterhalt verdienen und das konnte ich zu diesem Zeitpunkt nur mit meinem verhassten erlernten Beruf, den ich nur deshalb erlernt hatte, weil ich mir keine ausreichenden Gedanken und keinen Lebensplan gemacht hatte. Die Gesangsausbildung indessen zog sich viel mehr in die Länge als ich anfangs dachte, was meine Tätigkeit im Kreditwesen für mich unerträglich ausdehnte.

Für mich persönlich sind nur Informationen interessant, die mein Weltbild und mein Verständnis des Universums erweitern und hierzu gehört eben nicht das Wissen eines Bänkers, eines Steuerberaters oder eines Rechtsanwalts, da diese Berufsgruppen nur künstliches Wissen aufnehmen und anwenden, das andere Menschen geschaffen haben, nicht aber Wissen, das in direktem Bezug zum Verständnis unserer Existenz oder des Universums steht.

Interessanterweise verdienen aber gerade Vertreter dieser Berufsgruppen oft sehr viel mehr, als derjenige, der Dein Kind vorm Verbluten rettet (Rettungssanitäter) oder derjenige, der Deine Mutter oder Deine Oma liebevoll betreut (Altenpfleger), während Du Dich ekelst oder keine Zeit hast. Diese Berufe haben meinen höchsten Respekt und meine höchste Anerkennung. Wenn Du nun Rechtsanwalt, Steuerberater oder Bänker bist, brauchst Du nicht über mich zu schimpfen – es ist nur meine ganz persönliche Meinung, die ich an dieser Stelle mal los werden wollte.

Solange Du Freude hast, an dem was Du tust und sicher bist, dass es gut ist und Nutzen statt Schaden bringt, hast Du keinen Grund, etwas zu verändern, zumindest nicht in diesem Bereich. Vielleicht aber gibt es andere Dinge in Deinem Leben, die Du verändern willst und musst. Kümmerst Du Dich auch genug um Deine Gesundheit, Deine Frau, Dein Kind? Hast Du Zeit für Dein Hobby oder andere Dinge, die Dich glücklich machen? Was auch immer fehlt in Deinem Leben – mach es Dir bewusst und sieh zu, dass hinein kommt, nicht irgendwann, sondern jetzt gleich.

Nimm Dir – jetzt sofort oder zu einem festen Termin, den Du JETZT verbindlich planst und dann auch einhältst – 2 Stunden Zeit, in denen Du Dich ganz alleine mit einem Blatt Papier oder Deinem Computer (aber mit ausgeschaltetem Internet) hinsetzt und Dir die folgenden Fragen selbst beantwortest, und zwar ganz ehrlich: Wer bin ich, was macht mich aus? Was macht mir wirklich Spaß und warum? Und die wichtigste Frage: Wenn jetzt eine gute Fee käme und ich mir alles wünschen dürfte – was wäre das? Schreibe Dir alle diese Wünsche auf. Stelle Dir lebhaft vor, wie es wäre, wenn sie erfüllt würden … Sind sie erfüllbar? Kannst Du sie Dir selbst erfüllen? Wenn Du Dir diese Frage mit ja beantwortest, worauf wartest Du dann noch? Mach Dir einen konkreten Plan und los geht’s! Wenn Du Dir die Frage mit „nein“ beantwortest: Bist Du sicher, dass es nicht geht? Oder erzählst Du Dir hier selbst eine Geschichte, die nur aus mangelndem Selbstbewusstsein resultiert, aus Bequemlichkeit oder der Angst zu versagen?

Sei ehrlich mit Dir selbst, es geht um Dich und Deine Zukunft! Wenn Du Dir diese Zeit für Dich selbst genommen hast, dann haben die bisherigen Negativ-Punkte in Deinem Leben ein Ende und DEIN Moment der Erneuerung, der Moment DEINES Aufbruchs in DEIN neues Leben ist gekommen! Schließ die Augen und visualisiere, wie Dein Leben von jetzt ab aussehen soll. Stell Dir vor, wie es sich anfühlt, Dein neues „Du“ zu sein, dass sich selbst liebt, respektiert, dass von Freude durchflutet ist und das sich nicht mehr selbst klein macht …