Was Sie bei der Auswahl eines professionellen Sprechers beachten müssen

Grundsätzlich bewegen wir uns bei der Auswahl von professionellen Sprechern im Reich der Subjektivität und des persönlichen Geschmacks.

Welcher Sprecher „gut“ oder „schlecht“ ist, wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich wahrgenommen, ebenso wie die Beurteilung von Sängern, Musikern, Künstlern, Songs, Bildern, Bands, etc..

„Alles Geschmacksache!“, sprach der Affe und biss in die Seife. Von wem war das nochmal? Egal, Sie verstehen, worauf ich hinaus möchte! 😉

Dennoch gibt es natürlich bestimmte Merkmale, an denen Sie sich orientieren können und sollten.

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Zielgruppe

Wenn Sie Parfum für junge Mädchen verkaufen, wird die Märchen-Onkel-Seniorenstimme wahrscheinlich weniger geeignet sein, ebenso wie der schnöselige Jungschauspieler das Senioren-Elektrofahrrad authentisch anpreisen kann.

Ihr persönlicher Geschmack

Genau – beachten Sie Ihren persönlichen Geschmack! Denn wenn Ihnen Ihr eigener Imagefilm, Ihr eigenes Hörbuch oder Ihre eigene Anrufbeantworter Ansage nicht gefällt, wird Ihnen das immer wieder unangenehm aufstoßen.

Engagieren Sie daher nur Sprecher, die Ihnen auch persönlich gefallen, egal, was Sie glauben, was Ihre Zielgruppe davon hält.

Ton-Qualität

Es gibt einige sehr gute Sprecher da draußen, die einen lausigen Sound haben. Wenn es Ihnen nicht gelingt, einen solchen Sprecher mit einem guten Tonmeister zusammen zu führen, wählen Sie im Zweifel lieber den besseren Sound!

Wie Sie als Laie die Ton-Qualität beurteilen können? Verlassen Sie sich auch hier auf Ihren persönlichen Geschmack. Wenn Sie sich verschiedene Demos von verschiedenen Sprechern anhören, werden Sie schnell herausbekommen, was Ihnen gefällt und was nicht.
Die klanglichen Unterschiede lassen sich auch auf preiswerten Lautsprechern und Kopfhörern recht gut heraushören.

Achtung: Es gibt eine kleine Falle. Laute Aufnahmen klingen im direkten Vergleich subjektiv besser, weshalb Werbespots grundsätzlich eine hohe Lautheit aufweisen, um nicht gegen die Konkurrenz abzufallen.

Bei einem Hörbuch ist eine hohe Lautheit aber nicht notwendig und das sollten Sie bei der Bewertung der Demos entsprechend berücksichtigen.

Sprachliche Flexibilität

Wenn Ihre Sprachaufnahme ausschließlich deutsche Wörter enthält, genügt es, sich an den deutschen Demos Ihres Wunschsprechers zu orientieren.
Was aber, wenn Ihr Text fremdsprachliche Begriffe enthält?
Dann kann es schon mal unfreiwillig komisch werden, wenn Ihr Sprecher nur gut Deutsch, aber sonst nichts kann. Denken Sie also auch daran!

Preis-Transparenz

Prüfen Sie immer, ob die Sprecher-Preisliste versteckte Kosten enthält. Oft sind die Studio-Kosten nämlich nicht in der Sprecher-Gage enthalten.
Auch Stundenlöhne sind nicht nur in der Branche unüblich, sondern sagen auch rein gar nichts darüber aus, was Sie am Ende bezahlen müssen.
Fragen Sie deshalb immer nach einem Komplett-Angebot, damit Sie am Ende keine unangenehmen Überraschungen erleben!

Billig-Sprecher zu Dumping-Preisen

Diverse „Sprecher-Agenturen“ bieten Ihnen Billig-Sprecher zu Dumping-Preisen. Außerdem gibt es Billig-Sprecher, die sich selbst vermarkten. Meine Empfehlung, wenn Sie das Budget nicht haben und auch nicht frei machen wollen: Sprechen Sie lieber selbst, dann haben Sie mehr davon.
Bedenken Sie, dass nicht jeder, der sich ein Mikrofon kauft und sich „Sprecher“ nennt, diese Bezeichnung auch tatsächlich verdient und dass das Sparen am falschen Ende hier zu Lasten Ihrer Reputation und Ihres Umsatzes gehen kann.

Für Leute, die sich selbst aufnehmen wollen, habe ich meinen Video-Crashkurs „Sprache professionell aufnehmen“ erstellt:

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Fazit

Die Auswahl des richtigen Sprechers ist keine leichte Aufgabe, zumal der Markt eine starke Übersättigung, insbesondere durch Dumping-Anbieter aufweist.

Sollten Sie noch Fragen oder Anregungen haben, setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung.

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